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Ich bin verankert in einem tragfähigen und soliden Beziehungsnetz. Experten unterschiedlichster Disziplinen begleiten und stützen meine Arbeit.

 

Jede Exkursion und Veranstaltung ist eine

Anregung für Geist und Gefühl.

 

 

 

Elisabeth Vente-Smusch

Aktuelle Veranstaltungen

Frühjahr und Sommer 2020

Die Veranstaltungen stehen unter Haftungsausschluss allen Interessierten offen.

April

FREITAG | 24.04.2020 | 15.00 Uhr

Auf vielfachen Wunsch… ein zweites Mal:

Münsters Wolkenkratzer „Kristall“

Spektakulär ist nicht nur der Übergang, spektakulär ist der gesamte Bau | Foto: LVM
Spektakulär ist nicht nur der Übergang, spektakulär ist der gesamte Bau | Foto: LVM

 

Ein spektakuläres und weithin sichtbares Gebäude ist am Koldering entstanden. 63 Meter hoch ist der 17-stöckige Turm der LVM-Versicherung, den das Unternehmen wegen seiner markanten Form als „Kristall“ bezeichnet. Er bietet Platz für 400 Mitarbeiter. 

Der „ Kristall “ besticht nicht nur durch seine ökologische Nachhaltigkeit, sondern auch durch seine Gestaltung. Der architektonische Entwurf sowie das Innendesign stammen vom Stararchitekten Duk-Kyu

Ryang aus Korea und dem Büro HPP Architekten in Düsseldorf. Die Gestaltung besteht aus geometrischen Formen, spitz zulaufenden Fassadenwänden und Schrägen. Clou ist eine komplett gläserne Brücke, die

in luftiger Höhe den Neubau mit der LVM-Hauptverwaltung verbindet.

In Form einer Hand präsentiert sich die Skulptur „Körper und Seele“ auf dem Platz zwischen den beiden LVM-Gebäuden. Künstler Prof. Duk

Rayan stellt sie in die Tradition asiatischer Philosophie – sie öffnet sich nach Osten und begrüßt die Ankommenden mit einer einladenden Geste.

 

Treffpunkt: Koldering 21, 48151 Münster,

an der Skulptur „Körper und Seele“ auf dem Platz zwischen den beiden LVM-Gebäuden.

Führung: Andrea Schüttler

Teilnehmer: max. 25 Personen

Kosten: 10 €

(beinhaltet Spende für Hilfsverein der LVM)

 

 

Mai

2020 - 100 Jahre Ruhrgebiet

SAMSTAG | 09.05.2020 | Fahrt mit Dr. Carsten Seick

"DORTMUND ÜBERRASCHT.DICH!"

Westfalenpark vom Florianturm aus gesehen | Foto: Mbdortmund
Westfalenpark vom Florianturm aus gesehen | Foto: Mbdortmund

Der Slogan trifft: natürlich denkt man bei „Dortmund“ zunächst an eine graue Industriestadt und an Borussia Dortmund, den erfolgreichen Fußballklub. Doch die Ruhrgebietsmetropole hat mehr zu bieten:

Dortmund lohnt, auch dann, wenn es nicht um Fußball geht!

Dortmund ist …

geschichtsträchtig, interessant, multikulturell, vielfältig, weltoffen, grün, bunt, talentfördernd, musikalisch, sportlich, spektakulär, überraschend,

westfälisch…

Hier gibt es vieles, was eine Städtereise zum Erlebnis macht: neben Kirchen, Museen, interessanten Gebäuden und vielseitiger Gastronomie besteht nahezu die halbe Stadt aus Parks, Wäldern, Wiesen und Feldern.

Zentral liegt der Westfalenpark zwischen der Innenstadt, dem Stadion des BVB und dem südlichen Dortmund mit dem Phoenixsee. Seit 50 Jahren besteht die 70 Hektar große Parkanlage und ist „der große Garten“ der Dortmunder. Er zählt mit zu den größten innerstädtischen Parkanlagen in Europa. Überall laden weitläufige Liegewiesen, Bänke und das ein oder andere Café zum Verweilen ein. In 50 Jahren konnten sich die Grünflächen entwickeln und so ist der Westfalenpark mittlerweile ein Gelände mit altem Baumbestand sowie schön gewachsener Flora und Fauna. Zur Vielfalt trägt besonders die Arbeit des Deutschen Rosariums bei, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, Rosensorten und -arten aus der ganzen Welt zu sammeln. So finden sich überall im Westfalenpark entlang des Rosenweges Gärten und Rosenpflanzungen.

Von Mai bis Oktober sorgen die Rosen abwechselnd

für Farbenpracht. Besonders reizvoll ist der romantisch angelegte Bürgergarten. Rot, blau, gelb, grün, lila und viel mehr in allen Schattierungen: Besonders im Frühjahr und Sommer bietet der Westfalenpark Dortmund einen Farbenrausch, denn dann blühen alle Blumen.

 

Geplanter Ablauf:

 

8.10 Uhr  |  Abfahrt: Münster, P.u.R. Parkplatz Nieberdingstr.

8.45 Uhr  |  Abfahrt: Werne, Bushaltestelle Fürstenhof / Ottostr. Im Bus Informationen von Dr. Carsten Seick

10.00 Uhr  | Ankunft in Dortmund/ Westfalenpark

 

Gruppe A:

Geführter Spaziergang mit Dr. Carsten Seick   

  durch die vielfältigen Parkanlagen bis zum     

  Florianturm, einem Wahrzeichen Dortmunds 

• Fahrt mit der Park-Bahn bis zur Haltestelle „Zum

  Spielplatz“ und zum Restaurant „Schürmanns im 

  Park“.

 

Gruppe B:

Busrundfahrt: Aus Dortmunds Geschichte,       

  Gegenwart und Zukunft: Universität, 
  Technologiepark, Westfalenhallen, Gartenstadt, 

  Kreuzviertel und PHOENIX: Wo früher ein riesiges   

  Stahlwerk stand, wird heute ein moderner Lebens-   

  und Arbeitsraum geschaffen, in dessen Zentrum ein
  See größer als die Hamburger Binnenalster    entstanden ist!

 

• 12.30 Uhr  | Möglichkeit zum Mittagessen im

  Restaurant „Schürmanns im Park“

 

Ca. 14.00 Uhr:

 

Gruppe B:

• Fahrt ab Haltestelle „Zum Spielplatz / nahe 

   Restaurant“ mit der Park-Bahn bis zum Florianturm

• Geführter Spaziergang durch den Park bis zum

   Picknickplatz / Ausgang „Buschmühle“

 

Gruppe A:

Busrundfahrt: s.o.

 

Gemeinsamer Abschluss: Picknick im Park

 

17.00 Uhr Ca. | Rückfahrt nach Werne und Münster

Führungen: im Park: Dr. Carsten Seick

Busrundfahrt: MeineHeimatRuhr

Teilnehmer: max. 50 Personen

Kosten: 69 € (Busfahrt, Rundfahrt in Dortmund, Fahrt mit der Park-Bahn, evtl. Turmbesteigung, Führungen, kleine Bewirtung, Trinkgelder)

MITTWOCH | 13.05.2020 | ab 14.00 Uhr | Exkursion und Lesung

ALLTAGSMENSCHEN und

-geschichten

Ausstellung und Lesung in Münster-Hiltrup

„Ariadne“, Alltagsmenschen, Ausstellung in Wiedenbrück | Foto: Stefanie König
„Ariadne“, Alltagsmenschen, Ausstellung in Wiedenbrück | Foto: Stefanie König

 

Wären sie nicht aus Beton, man könnte von Menschen wie Du und ich sprechen. Kann man aber auch so. Kaum, dass sie stehen oder sitzen, scharen sich die Leute um sie, posieren und fotografieren sich gegenseitig.

ALLTAGSMENSCHEN – kein Titel könnte treffender sein für die überlebensgroßen Betonfiguren aus der Werkstatt der Wittener Künstlerin Christel Lechner.

Die Alltagsmenschen sind liebenswerte Figuren, denen man täglich begegnen könnte, die allerdings selten gängigen Modetrends oder Schönheitsidealen hinterherlaufen. „Gesichter, die das gelebte Leben erzählen, sind faszinierend“, sagt Christel Lechner. Ihre Unperfektheit verleiht ihnen Authenzität. Sie

wirken abwesend und zugewandt zugleich, strahlen Freundlichkeit und Gelassenheit aus.

 

Geplanter Ablauf:

 

14.00 Uhr | Film zur Arbeitsweise der Künstlerin Christel Lechner im Infopunkt, Marktallee 38, 48165 Münster

14.20 Uhr | Führung / Rundgang mit Annette Paßlick-Wabner, Sprecherin der Kulturbühne

15.30 Uhr | Kaffeetrinken im Café Klostermann, Marktallee 49, anschließend Lesung „Alltagsgeschichten“

Treffpunkt: Infopunkt, Marktallee 38, Hiltrup

Parken hinter der Stadthalle Hiltrup oder am Marktplatz, Moränenstr.

Teilnehmer: max. 30 Personen

Führung: Sprecherin der Kulturbühne, Frau Annette Paßlick-Wabner 

Kosten: 15 € (Führung, Lesung, Kaffee und Kuchen)

 

 

 

Du hast das nicht, was andere haben und andern mangeln deine Gaben;

aus dieser Unvollkommenheit entspringet die Geselligkeit. 

 

(Christian Fürchtegott Gellert 18. JH: Gedicht aus

„Der Blinde und der Lahme“)

 

 

FREITAG | 15.05.2020 | 14.00 Uhr | Natur und Gärten

Das Liebesleben der Tiere – Tierkinder und Familienleben

Besuch im Allwetterzoo Münster

Orang Utan Nachwuchs im Allwetterzoo Münster | Foto: Allwetterzoo Münster
Orang Utan Nachwuchs im Allwetterzoo Münster | Foto: Allwetterzoo Münster

 

Der Allwetterzoo Münster zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der Stadt – und das bereits seit Jahrzehnten. Er gilt sogar als einer der schönsten Zoos von ganz Deutschland, was der breiten Vielfalt an beheimateten Tieren, den schön angelegten Gehegen sowie einer gewissen Nähe zum Tier zu verdanken ist. 3500 Tiere aus 345 Arten aus allen Erdteilen sind hier zuhause. 

Wie der Name bereits erahnen lässt, ist eine der großen Besonderheiten des Zoos, dass die Anlage so gestaltet wurde, dass sie bei jedem Wetter problemlos besucht werden kann. Für Jung und Alt gibt es hier viel zu entdecken. Besonders anziehend sind im Frühling jeden Jahres die neugeborenen Jungtiere. 

In einer kombinierten 2-stündigen Führung geht es um den allseits beliebten Nachwuchs und darum, wie kleine Tiere groß werden. Je nach Tierart haben sich sehr unterschiedliche Arten des Zusammenlebens

und der Jungenaufzucht entwickelt. Anschließend Möglichkeit zum gemeinsamen Besuch der Zoogastronomie.

 

Teilnehmer: max. 20 Personen

Führung: Dr. Nicole Kirmse

Treffpunkt: Sentruper Str. 315, 48161 Münster / Eingang des Zoos

Parken kostenpflichtiger Parkplatz direkt vor dem Zoo / sonst am Mühlenhof, Theo-Breider-Weg 1,

Kosten: 18 €

MITTWOCH | 27.05.2020 | 14.00 Uhr | Natur und Gärten

Rund um das Landhaus Eggerth mit Udo Wellerdieck zur Wallburg Haskenau und zur Havichhorster Mühle

Wallburg Haskenau, Foto: STBR
Wallburg Haskenau, Foto: STBR

 

Die Wallburg Haskenau in Handorf ist eine Ansammlung von Erdwällen plus einem künstlichen Hügel im Mündungswinkel zwischen alter Ems und Werse. Vermutlich befand sich hier seit fränkischer Zeit eine Siedlung, die die geschützte Lage zwischen den beiden Flüssen genutzt hat. Die Siedlung wurde dann später zu einer Holzburg, einer sogen. Motte,

umgebaut. Die Anlage, von der heute nur noch Bodenformationen erhalten sind, ist seit 1987 als Bodendenkmal eingestuft.

 

 

Havichhorster Mühle, Foto: stadtwerke-muenster.de
Havichhorster Mühle, Foto: stadtwerke-muenster.de

 

 

Die kleine Wasserkraftanlage in der Havichhorster Mühle leistet mit 240.000 kWh Strom pro Jahr einen kleinen, aber vorbildlichen Beitrag zur Gewinnung regenerativer Energie. Die aus dem 14. Jahrhundert

stammende Kornmühle wurde erst 1988 von den Stadtwerken zum Zwecke der Stromerzeugung umgerüstet. 

Ihr Alter, die Stille am Standort und das ständig fließende Wasser der Werse laden auch dazu ein, über die Zukunftsfähigkeit der Energiepolitik

nachzudenken.

Vom Landhaus Eggerth aus geht es zunächst in nördlicher Richtung zur Wallburg Haskenau und zurück und dann ca. 600 m zur Havichhorster Mühle. Wegstrecke: ca. 3 km. Anschließend Kaffee und Kuchen im Landhaus Eggerth.

 

Treffpunkt: Parkplatz Landhaus Eggerth, Zur Haskenau 81, 48157 Münster

Navi: Dorbaumstr. 215, 48157 Münster, Folgen Sie bitte ab dort der Beschilderung

Führung: Udo Wellerdieck

Kosten: 19,50 € (Führung, 1 Kännchen Kaffee / Tee und 1 Stück Kuchen, 1 Fl. Mineralwasser)

 

 

FREITAG | 29.05.2020 | 11.00 Uhr | Münster besser kennenlernen

"Mehr als eine Suppenküche!"

Hauptbahnhof Münster – Gleis 9/12 - Bahnhofsmission Münster

Bahnhofsmission Münster | Foto: Thomas
Bahnhofsmission Münster | Foto: Thomas

Manchmal gerät das Leben aus der Spur. Dann brauchen Menschen Hilfe. Die Bahnhofsmission Münster ist eine niederschwellige, soziale

Einrichtung im Hauptbahnhof. Jeder Mensch kann, unabhängig von seinem Alter, seiner Herkunft und seiner Religionszugehörigkeit im Rahmen der Öffnungszeiten die Hilfe der Bahnhofsmission in

Anspruch nehmen.

 

Die Bahnhofsmission Münster hilft Menschen beim Verreisen: Alleinreisenden Kindern, älteren Menschen, Menschen mit Behinderungen, Eltern mit Kindern, auch Fahrradfahrern. Seit kurzem können

sie auch Menschen, die nicht alleine reisen können, kostenfrei im Nahverkehr begleiten.

 

Sie hilft Menschen in akuten Nöten: Kleidung kaputt. Kein Telefon. Ohne Schlafplatz. Hungrig. Durstig. Bestohlen. Verletzt. Krank. Schwach.

 

Die Bahnhofsmission hilft Menschen in existenziellen Notlagen: Wohnungslos. Süchtig. Krank. Verarmt. Verzweifelt.

 

Die Bahnhofsmission Münster leistet niederschwellige soziale Arbeit.

Die Dienste sind kostenfrei und unbürokratisch. Die Arbeit wird hauptsächlich getragen vom Ehrenamt.

 

Treffpunkt: Hauptbahnhof Münster,

Berliner Platz 29, 48143 Münster, Gleis 9 /12

Führung: Christine Kockmann, Leiterin der Bahnhofsmission

„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart;

Der bedeutendste Mensch immer der,

der Dir gerade gegenübersitzt;

Das notwendigste Werk ist stets die Liebe.

 

(Meister Eckhart)

Juni

MITTWOCH | 03.06.2020 | 14.00 Uhr

Domklarissen Münster - ein zweckfrei verschwendetes Leben für Gott

Foto: Bistum Münster
Foto: Bistum Münster

Das Motto ist schwierig zu verstehen:

Warum zweckfrei? ...

nicht einfach was Nutzbringendes erreichen, sondern für Gott und die Menschen da zu sein.

 

Warum verschwenderisch? ... 

alles weitergeben, weil Gott unendlich schenkt.

 

Der zweite Orden des hl. Franziskus, der Orden der Klarissen, wurde vom heiligen Franziskus und der heiligen Klara von Assisi (1193–1253)

gegründet. Die Klarissen sind ein kontemplativer Orden, d.h., sie streben eine Haltung an, in der alle Kräfte des Menschen – die von Leib, Herz, Seele und Geist – gesammelt sind.

 

Das Klarissenkloster in Münster befand sich zunächst an der Scharnhorststraße. Anfang des Jahres 1973 bat der damalige Bischof Heinrich Tenhumberg die Schwestern des Klarissenklosters an der Scharnhorststraße um sechs Schwestern für eine Neugründung im Schatten des Domes. So zog am 11. Dezember 1973 Mutter M. Coleta Schulte-Walter mit drei Profess-Schwestern und zwei Novizinnen in die ehemalige Nagel’sche Kurie. Ihr Leben als Klarissen, ihr Werdegang, Heilige ihres Ordens, ihre Lebensbereiche, ihre Tätigkeiten … all das kann und soll Inhalt des Besuches bei und der Begegnung mit den Schwestern dort sein.

 

Hände, die segnen und Gutes tun,

Hände, die schaffen und niemals ruh´n.

Hände, die liebend Strauchelnde halten,

Hände, die fromm zum Gebet sich falten.

Hände, die dankend zu Gott sich erheben.

Menschenhände: so braucht sie das Leben.

(H.Klemm)

 

Treffpunkt: Klarissenkonvent am Dom, Domplatz 34, 48143 Münster (weißes Eckhaus mit seitlichem Gitter/wenn Sie (die Statue des) den Kardinal von Galen im Rücken haben, blicken Sie auf das Gebäude)

Teilnehmer: max. 20 Personen

Führung: Schwester Conrada

Kosten: 10 €

 

 

 

 

 

  Wer innehält

        erhält innen Halt.

               (Laotse)

FREITAG | 05.06.2020 | 14.00 Uhr

Einmaliges Kulturgut von Münster: der Mauritzer Prozessionsweg

Prozessionsweg | Foto: Rüdiger Wölk
Prozessionsweg | Foto: Rüdiger Wölk

Der Mauritzer Prozessionsweg ist ein Teil des Pilgerwegs von Münster nach Telgte. Schon seit mehr als 400 Jahren sind gläubige Menschen betend den Prozessionsweg in Mauritz gegangen, aber auch viele Spaziergänger haben auf dem Weg ins Grüne Erholung gesucht. Dieser Weg ist ein ganz besonderes und in Münster einmaliges Kulturgut, das man hegen und pflegen muss.

Seine Lindenallee mit Bäumen im Alter von bis zu 150 Jahren ist ein hoch geschätztes Stück Naherholung im Viertel. „Die Linde hat den Menschen schon immer als Baum der Liebe begleitet, schon allein wegen seiner herzförmigen Blätter und des lieblichen Duftes der Blüten“, weiß Dr. Hövelmann vom NABU Münster.

1958 wurden 14 Kreuzweg-Stationen beim westfälischen Bildhauer Heinrich Gerhard Bücker in Auftrag gegeben. Dr. Elisabeth Hemfort wird den Teilnehmern die Stationen aus kunsthistorischer Sicht nahebringen.

 

Treffpunkt: Ecke Prozessionsweg /Andreas-Hofer-Straße, Münster

Navi: Andreas-Hofer-Str.104 / am Mutterhaus der

Franziskanerinnen vorbei, dort Parkplatz suchen

Teilnehmer: max. 30 Personen

Führung: Dr. Thomas Hövelmann,

Dr. Elisabeth Hemfort

Kosten: 10 €

 

 

MITTWOCH | 10.06.2020 | 14.15 Uhr

Der vergessene Garten der Gräfin Esterhazy

Luftbild der Schlossanlage Nordkirchen | Foto: Günter Seggebäing
Luftbild der Schlossanlage Nordkirchen | Foto: Günter Seggebäing

 

In landschaftlich reizvoller Lage, unweit des Ortes Nordkirchen, liegt die bedeutendste Schlossanlage des Barock in Westfalen. Schloss Nordkirchen, aufgrund seiner Bedeutung für die Architektur- und Gartengeschichte vielfach als „Westfälisches Versailles“ bezeichnet, ist eingebettet in einen weitläufigen Park, der mit seinen Alleen weit in die

umgebende Landschaft ausstrahlt. Das größte Wasserschloss Westfalens samt seiner ausgedehnten Gartenanlagen lassen einen Blick in die Geschichte der Gartenkunst zu.

Die jeweiligen Besitzer prägten, entsprechend dem Geschmack ihrer Epoche, den Stil der Gartenanlagen.

Die Gräfin Maria Esterhazy-Galántha beschreibt in ihren Tagebüchern die von ihr initiierten Umgestaltungen der Parkanlagen und der Wohnräume. Als Zeitzeugin gibt sie einen sehr persönlichen Einblick in das adelige Landleben des 19. Jahrhunderts. Die kombinierte Schloss- und

Gartenführung begibt sich auf die Spuren dieser hochadeligen Dame und ihren Wunschvorstellungen von Haus und Garten.

Nach der Führung Gelegenheit zum Kaffeetrinken im Schlossrestaurant „Venus“.

 

Treffpunkt: Schloss Nordkirchen, Schloss 1, 59394 Nordkirchen vor der Schlosskapelle

Teilnehmer: max. 25

Parken: direkt vorm Schloss, da wir auch Gäste des Restaurants sind

Führung: Dr. Birgit Beisch

Kosten: 10 €

 

 

FREITAG | 19.06.2020 | ab 11.00 Uhr

Ein schöner Tag im Warendorfer Land

Landhausgarten Wagenhuber | Foto: Winfried Rusch
Landhausgarten Wagenhuber | Foto: Winfried Rusch

Der Zauber Warendorfs begründet sich vor allem in der heimeligen Atmosphäre der Innenstadt und des Umlandes. So ist der Besuch eines Landhausgartens und der Innenstadt ein „Muss“. Der 1,5 ha große Landhausgarten Wagenhuber - Leßmeier erstreckt sich um eine kleine Hofanlage. Kernstück ist ein westfälischer Bauerngarten mit Wegekreuz. Viele alte und neue Gemüsesorten und Sommerblumen,

englische und mediterrane Einflüsse sind in diesem bemerkenswerten Garten zu finden.
Klaus Wagenhuber wird uns beim Rundgang

durch den Garten begleiten und uns an Entstehung und jetziger Gestaltung teilhaben lassen.

 

Die ehemalige Hansestadt Warendorf hat sich einen Hauch vergangener Jahrhunderte bewahrt. Davon zeugen noch heute der historische Marktplatz mit seinen imposanten Giebeln sowie der Schweine- und

Heumarkt. Viele kleine Gässchen, liebevoll gepflegte Fachwerkhäuser, stuckverzierte Fassaden, alte Tafeln und kunstvoll geschnitzte Balken lassen die Handschrift der Bauherren und Architekten längst vergangener Jahrhunderte erkennen.

 

Geplanter Ablauf:

 

11.00 Uhr | Sandortstr. 97, 33775 Versmold / Landhausgarten

13.15 Uhr | Möglichkeit zum Mittagessen im „Engelchen“, Heumarkt 2, 48231 Warendorf

15.00 Uhr | Altstadtführung ab Restaurant „Engelchen“ (90 Min.)

Führungen: Klaus Wagenhuber / Touristeninfo Warendorf

Parken in Warendorf: Parkplatz Lohwall - zwischen den Emsbrücken / im hinteren Bereich kostenfrei

Kosten: 15 €

 

Juli

MITTWOCH | 01.07.2020 | ab 10.00 Uhr

Wasser, Blumen, Tiere …

im NaturaGart-Park und der Hortensiengärtnerei Pieper

Hortensienzucht | Fotos: www.hortensien-spieker.de
Hortensienzucht | Fotos: www.hortensien-spieker.de

 

Der in Deutschland einmalige NaturaGart-Park hat sich über viele Jahre entwickelt. Von einem Testgelände für Gartenteiche und Teichtechnik

ist er zu einem beliebten Freizeitmagneten mit einem Kaltwasseraquarium, einer Tauchbasis und einer Wasserwildnis geworden. Die jährlich über 100 00 Besucher wandern über Teichstege und Brücken, entdecken eine reiche Pflanzenwelt und können Ideen für die Gestaltung ihres eigenen Gartens mitnehmen.

 

Die neueste Attraktion im Park ist das deutschlandweit größte Kaltwasseraquarium.

Durch 28 große Teichfenster sehen Besucher Gartenteiche aus einer ungewohnten Perspektive. Das Kaltwasseraquarium beherbergt Fische, die in vielen Gartenteichen gehalten werden können. Das Aquarium schafft Verständnis für das Leben im Teich und erlaubt einen Kontakt zur Natur, wie er selten möglich ist. Im größten Unterwasserpark, der auf Teichfolie gebaut wurde, finden Taucher eine

versunkene Welt der Antike mit einem Schiffswrack und Höhlen. Überall finden sich Bachläufe sowie große und kleine Wasserfälle, eine Grotte gewährt einen weiteren Einblick in einen Teich mit riesigen Stören.

 

Lange galten sie als altmodisch, heute blühen sie wieder in vielen Gärten: Hortensien (Hydrangea). Am bekanntesten ist die Gartenhortensie, die

unter anderem auch als Bauernhortensie bekannt ist. Natürlicherweise sind die Blüten violett, rosa oder weiß. Blütezeit ist je nach Sorte von Juni bis September. Neben dem Klassiker Bauernhortensie gibt es weitere attraktive Hortensien-Arten, die durch besondere Blattformen oder Blüten auffallen.

 

Das Unternehmen Hortensien Spieker hat sich auf die Produktion verschiedener Hortensien-Arten spezialisiert. Auf knapp vier Hektar Produktionsfläche werden acht verschiedene Hortensien-Arten und über 140 verschiedene Hortensiensorten produziert.

Der Rundgang ermöglicht auch einen Blick hinter die Kulissen.

 

Geplanter Ablauf:

 

10.30 Uhr | Führung durch den NaturaGart-Park ab Café Seerose (60 Min.) Die Route führt entlang von Gartenteichen und Ufergräben, vorbei am Teichaquarium und dem kleinsten sinnvollen

Schwimmteich zum Tauchpark und der Wasserwildnis.

Sie sehen große Folienteiche und staunen über

die bis zu zwei Meter langen Störe, die sich in den Gartenteichen und Schwimmteichen tummeln.

Zeit zum eigenen Erkunden und Entdecken

 

Ab 12.00 Uhr | Möglichkeit zur Teilnahme am Mittagsbuffet im Palmengarten (13,50 € / Teilnahme zwecks Platzreservierung bitte mit angeben / Bezahlung vor Ort)

 

Weiterfahrt zur Hortensiengärtnerei Pieper (ca. 5 km),

Langenpool 42, Ibbenbüren

 

14.00 Uhr | Führung durch die Produktionsanlagen der Hortensiengärtnerei. Möglichkeit für die Gruppe zum Kauf von Pflanzen.

 

Treffpunkt: NaturaGart: Café Seerose (direkt im Eingangsbereich), Riesenbecker Str. 63, 49479 Ibbenbüren-Dörenthe

Hortensiengärtnerei: Langenpool 42, 

49479 Ibbenbüren-Dörenthe

Teilnehmer: max. 30 Personen

Parken: direkt vor Park und Gärtnerei sind ausreichend Parkplätze vorhanden

Kosten: 19 € (Eintritt, Führungen, Trinkgeld)